Perspektiven für ein neues Geldsystem

Wer viel Geld hat möchte gerne, dass das so bleibt. Die größte Angst des Reichen ist der Verlust des Reichtums.
Da dies von Anfang an so war, haben sich die Menschen Strukturen geschaffen, die den Reichtum konservieren. Nichts ist in Deutschland so sehr geschützt, wie das Eigentum. Es gibt keinerlei Handhabe, um die Wohlhabenden dazu zu zwingen, ihre Mittel für die Entwicklung der Gesellschaft zu nutzen.

 

Vielmehr wurde ein System geschaffen, dass das Geld auf wundersame Weise vermehrt: Das Zinssystem. Wer sein Geld in der Bank lagert, wird belohnt. Wer genug Geld hat, braucht nicht mehr zu arbeiten. Den Wohlstand müssen dann andere erarbeiten.
Noch eindeutiger ist dieser Zusammenhang bei den Aktien. Die Belegschaft arbeitet für den Aktionär. Dieser muss lediglich sein Geld so verteilen, dass er unabhängig bleibt.

Dass das System überhaupt funktioniert hat liegt daran, dass die traditionellen Unternehmer darauf bedacht waren, wirtschaftlich ausgewogen zu investieren. Diese Ausgewogenheit wurde aber in letzter Zeit mehr und mehr durch spekulative Transaktionsgeschäfte ersetzt, die nur noch wenig Bezug zur Realwirtschaft haben. Die realen Sachwerte waren nicht mehr im ausreichenden Maß vorhanden, um das Wachstum der Rendite zu finanzieren, das zur Aufrechterhaltung des Systems benötigt wird.

Am Ende wird das Geldsystem auf eine neue Grundlage gestellt werden müssen. Wahrscheinlich wird sich eine Methode durchsetzen, die gewährleistet, dass die Gesellschaft unmittelbar am Fluss des Geldes profitiert und eine hemmungslose Vermehrung der Geldwerte nicht mehr möglich ist.

Wohlstand kann nur mit Bewusstsein dauerhaft erhalten werden. Künstlich erzeugter Reichtum wird erst energetisch, und später ganz konkret ausbalanciert.
Geld ist eine Form von Energie. Diese muss fließen, um produktiv zu sein. Gespeicherte und blockierte Energie droht zu explodieren, wenn der Druck zu groß wird. Unsicherheit und mangelndes Vertrauen in die Mitmenschen unterbricht den Fluss des Geldes. (Siehe auch: Kundalini Yoga und Wohlstand)

Wohlstand hat eine Erfahrungsdimension. Direkte Erfahrungen können im Gegensatz zu den Sinneswahrnehmungen nicht manipuliert werden. Eine körperliche und mentale Erfahrung, wie es z.B. beim Yoga ermöglicht wird, ist unschätzbar wichtig. Der Erfahrungsschatz macht das Wertgefüge des Menschen aus. Wenn dieses stark ist, ist auch die Basis stark, die für das eigenen innere Gleichgewicht verantwortlich ist.
Die Welt verändert sich rasch. Wer nicht flexibel genug ist, verliert den Anschluss.

Die Systemkrise ist eine Chance für all jene, die an ihrer Erfahrungsgrundlage und ihrem Bewusstsein arbeiten. Das bedeutet, dass all die Yogalehrer und Lebensberater, Gesellschafts- und Energiearbeiter, Biobauern und kulturell Kreative aus ihrer sozialen Nische treten, und ihre rechtmäßige Rolle in der Mitte der Gesellschaft antreten können.

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