Was bringt die Information in das Wasser?

Wir sollten nicht in die Falle polarisierenden Weltanschauungen geraten, wenn wir über die Wirkung von Energie-Produkten und Wasser-Energetisierung sprechen. Informationsübertragung durch Formen und Symbole funktioniert. Wieso es funktioniert ist eine komplexe Angelegenheit und seit vielen Jahren ein Streitpunkt zwischen zwei gesellschaftlich aktiven Gruppen.

Was wie ein Widerstreit zwischen Fakt und Gefühl aussieht ist in Wirklichkeit ein politischer Konflikt zwischen zwei Weltbildern, die sich gegenseitig ausschließen. Auf der einen Seite steht der Wunsch nach einer Welt mit klaren rationalen und materiell greifbaren Umständen, eine Art kulturellen Konservatismus.
Auf der anderen Seite steht die Vorstellung von Gott oder einer gottähnlichen Kraft, die allem zugrunde liegt und der man nicht zu widersprechen braucht – einer Art endgültigen Wahrheit in allem.
Beides führt uns nicht weiter, wenn wir das Phänomen der Einspeicherung von Informationen in Wasser verstehen wollen.

Was wie ein Widerstreit zwischen Fakt und Gefühl aussieht ist in Wirklichkeit ein politischer Konflikt zwischen zwei Weltbildern, die sich gegenseitig ausschließen. Auf der einen Seite steht der Wunsch nach einer Welt mit klaren rationalen und materiell greifbaren Umständen, eine Form des kulturellen Konservatismus.
Auf der anderen Seite steht die Vorstellung von Gott oder einer gottähnlichen Kraft, die allem zugrunde liegt und der man nicht zu widersprechen braucht – einer Art endgültigen Wahrheit in allem.

Nehmen wir als Beispiel die Aladin-Vital-Karaffe. Hierzu gibt es ein Gutachten von einem Diplom-Ingenieur, der die biologische Qualität des Wassers vorher und nachher getestet hat. (https://herzlotus.de/wp-content/uploads/gutachten_mineralwasser.pdf ). Gott mag existieren oder auch nicht, Fakt ist, dass die neue Information in dem Wasser ist. Wir benötigen keine höhere Kraft, um diese Wirkung zu erzielen. Das Kippen des Wassers in die Flasche ist vollkommen ausreichend.

Es fehlt bislang an einem schlüssigen physikalischen Konzept, wie das funktioniert.

Das sagt der Hersteller dazu: Eine Vitalisierung des Wassers in der Vital-Karaffe und damit verbunden eine Erhöhung der biologischen Qualität ist durch folgende Elemente gegeben:

• Die ausgewogene Form der Aladinkaraffe stellt mit seiner harmonischen Linienführung die universelle Ausdehnung von Licht; Information und Bewusstsein dar. Ähnlich, wie Klangfiguren durch Tonschwingungen entstehen, werden durch stehende Wellen in der Aladinkaraffe kosmische Urinformationen aktiviert und verstärkt, die in jedem Wasser als lebendiger Keim vorhanden und somit als Quelle des Lebens zu verstehen sind.

• Die Symbolkräfte der „Blume des Lebens“, welche in den Boden der Aladinkaraffe eingebrannt ist, wirken mit ihren Informationsstrukturen ergänzend wie ein geometrischer Code der Schöpfungsmatrix und tragen so ebenfalls zur Erhöhung der biologischen Qualität bei.

Hier ist von der „Quelle des Lebens“ die Rede und von der „Schöpfungsmatrix“. Das klingt gut, aber was soll das sein? Es handelt sich um religiöse Begriffe. Gleichzeitig wird von „biologischer Qualität“, „Wellen“ und „geometrischen Code“ geredet. Das sind wissenschaftliche Begriffe. Wie passt dies in den religiösen Kontext? Es passt nicht, und deshalb ist diese Erklärung nicht verständlich.

Was sagt der renommierte Wasserwissenschaftler Ralf Ludwig von der Uni Rostock dazu?. „Forschungen haben gezeigt, dass sich die Wasserstoffbrücken sehr schnell ändern, im Laufe einer Billionstel Sekunde.“
Das etwas anderes als Molekül-Brücken dafür verantwortlich sein könnte, Wasser zu informieren, wird von ihm und den meisten seiner Kollegen als unwissenschaftlich abgelehnt.

An dieser Stelle ist für die meisten Wissenschaftler die Diskussion vorbei. Es gibt zwar unzählige Studien und Nachweise darüber, wie Wasser nicht gleich Wasser ist, und unabhängig von seiner physikalischen oder chemischen Zusammensetzung unterschiedlich reagiert. Diese Erkenntnisse sind vielfach dokumentiert und publiziert. Allerdings fehlt all diesen Ansätzen zwei entscheidende Dinge:

1. Sie lassen sich nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft nicht schlüssig erklären (eine Ausnahme bildet hier die Quantenphysik, aber die entsprechende Forschung steckt noch in den Kinderschuhen).
2. Die Versuche und Studien zu diesem Thema sind nicht allgemein reproduzierbar.

Punkt 2 hat es in sich. Es stellt sich die Frage, wie eine Tatsache existieren kann, die nicht belegbar ist. Für die Wissenschaftler-Fraktion ist der Fall klar: Es handelt sich eben nicht um eine Tatsache. Aber so einfach ist es nicht. Die Erfahrungen von unzähligen Menschen und Studien von vielen seriösen Wissenschaftlern einfach als Placebo-Effekt abzutun, ist widersinnig und unglaubwürdig.

Kommen wir also zu Punkt 1. Die fehlende schlüssige Erklärung muss den Punkt 2 mit einbeziehen, damit sie Sinn machen kann. Das heißt, wir haben es bei der Informationsübertragung mit einem Phänomen zu tun, dass zwar funktioniert, aber offensichtlich nicht immer und bei jedem.

Dies deutet darauf hin, dass es eine individuelle Komponente geben muss, die Einfluss auf die Wasser-Energetisierung nimmt.

Hierfür gibt es zahlreiche Hinweise. Der Japanische Forscher Dr. Emoto hat einen viel beachteten Nachweis geliefert, wie Wasser durch äußere Einflüsse seine Eigenschaft beim Einfrieren ändert. Allerdings konnte er diesen Nachweis vor einem kritischen Auditorium nicht reproduzieren.

Einen weiterer vielbeachteter Hinweis kommt von dem französischen Mediziner Jacques Benveniste, der nachwies, dass Blut auf Erreger in einer Lösung reagiert, obwohl diese vorher herausgefiltert worden waren. Wikipedia schreibt dazu: „… Benveniste gelang es unter Aufsicht des Nature-Chefredakteurs John Maddox und des amerikanischen Pseudowissenschaften-Gegners James Randi nicht, diesen Effekte zu beweisen.“ (Nature. Bd. 334, S. 287–291 )
Es gibt zahllose weitere Beispiele, wie das „Wassergedächtnis“ zunächst nachgewiesen und anschließend wieder widerlegt wurde.

Da stand also James Randi, neben Jacques Benventiste am Prüfungspult, und beobachtete wie die Lösungen in den Prüfgläsern plötzlich unerwartete Ergebnisse lieferten – nämlich keine.

Der aufmerksame Leser ahnt bereits, worauf es hinaus läuft. Das menschliche Bewusstsein wird maßlos unterschätzt. Wir Menschen verfügen über eine weitaus größere Macht, als wir uns selber zugestehen. Was die Vital-Karaffe und das homöopathische Präparat können, dass können wir auch. Wir können mit Hilfe unseres Bewusstseins Informationen in Materie beeinflussen.
Was uns jetzt noch fehlt, um dieses Phänomen zu beschreiben, ist eine klare Begrifflichkeit, wovon wir eigentlich reden. Viele sprechen von „Energie“ oder „Energiefluss“, wenn von diesen Phänomenen die Rede ist. Das ist allerdings eine nebulöse Umschreibung, die in der religiös/spirituellen Fraktion Anklang findet, aber für den materiell-kognitiv geprägten Menschen unverständlich bleibt.
Die Hypothese der Morphogenetischen Felder, die in diesem Zusammenhang oftmals angeführt wird, wird von den meisten Wissenschaftlern abgelehnt. Ihr Erfinder, Rupert Sheldrake konnte sie nicht beweisen. Was er allerdings nachweisen konnte, war, dass Menschen merken, wenn sie von hinten angesehen werden.

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