Chateau Anand

Nach dem Yogafestival 2011 hatten ich und einige andere Festivalteilnehmer die Gelegenheit, das von 3Ho gekaufte neue Gelände anzusehen. Chateau Anand liegt mitten in einem Naturpark, ca. 120 km südwestlich vom bisherigen Gelände in Fontjouan.

Mir fiel auf, dass die Gegend dort natürlicher, ursprünglicher und einsamer ist als auf dem bisherigen Gelände. Auffällig ist die zerklüftete, nur zum Teil bewirtschaftete Landschaft, der ungehinderte Baumwuchs und die Seltenheit von Höfen und Dörfern in der Umgebung.

 

Auf dem Gelände selber macht auf mich das Schloss keinen so großen Eindruck. Ich empfinde es lediglich als Beiwerk eines mit Licht und Prana angereicherten Ortes, in dessen Mittelpunkt dieser wilde eindrucksvolle Fluss liegt, die nahezu ohne menschlichen Einfluss auf 30 Metern Breite durch das Tal fließt.

Dieses neue Gelände ist ein riesiger energetischer Unterschied zum bisherigen Gelände. Während die Energie dort begrenzt belieben muss, da sie von den Umständen und Besitzverhältnissen des Geländes gedeckelt wird, kann sie sich hier nahezu ungebremst entfalten.

Die individuellen Prozesse werden weitaus intensiver sein. Anschließen spült der Fluss alles Alte und Unnötige fort. Hier findet sich eine angemessene Antwort auf die Herausforderungen, denen wir alle bereits jetzt gegenüber stehen.

Raum- und Zeitempfinden werden sich beim neuen Gelände verändern. Durch die starken Höhenunterschiede ist es viel anstrengender als bisher, sich von einem Punkt zum anderen zu bewegen. Gleichzeitig sind die Entfernungen viel weiter.

Auch in Fondjouan konnte es passieren, dass man auf dem Yogafestival Bekannte und Freunde einige Tage nicht sieht. Auf dem neuen Gelände wird das zur Regel werden. Es gibt keinen wirklichen energetischen Mittelpunkt, vom Fluss mal abgesehen, der ja keinen Punkt sondern ein Band darstellt. Das Schloss hat nicht die Kraft, Mittelpunkt zu sein (Hier stellt sich die Frage, ob die Benennung des Geländes nach dem Schloss gerechtfertigt ist). Der geografische Mittelpunkt des Geländes kann als Treffpunkt dienen, aber er kann die Energie nicht zusammen ziehen. Dadurch repräsentiert das Gelände auch die Zerstreuung und Aufgliederung, die wir sieben Jahre nach dem Tod von Yogi Bhajan überall beobachten können.

Wahrscheinlich werden sich die einzelnen Gruppen, z.B. Ausbildungsschulen, Regionale AGs oder Facetten der Lehre wie Numerologie oder Sat Nam Rasayan, eigene Orte innerhalb des Yogafestivals suchen, die sie prägen und als Treffpunkte etablieren. Ausdifferenzierte Orte werden entstehen, die allerdings durch die Wandler zwischen den Welten miteinander in Verbindung bleiben.

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